Selbstverlöschende Compounds für die Elektromobilität

Selbstverlöschende Compounds für die Elektromobilität, Ermöglichen Sie es Ihnen, der Gefahr von Flammen und Bränden mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu begegnen

Das Aufkommen von Elektrofahrzeugen für den öffentlichen und den privaten Verkehr ist ein Prozess, der derzeit in vollem Gange ist. Tatsächlich wird prognostiziert, dass bis 2040 gut 35 % der zugelassenen Autos elektrisch angetrieben werden, entweder batteriebetrieben (BEVs) oder als Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEVs).

Alle großen Automobilhersteller und Spezialisten für Verbrennungsmotoren sind nun bestrebt, ihre Produktion zu verändern, um dieser völlig neuen und revolutionären Technologie gerecht zu werden.

Dieser historische Übergang wirft zahlreiche Herausforderungen auf, von denen die wichtigste im sicheren Umgang mit den erheblichen elektrischen Spannungen und Strömen besteht, die in diesen Fahrzeugen vorhanden sind.

Alle Bauteile, Batterien und Systeme welche die elektrische Energie steuern und transportieren, müssen tatsächlich jederzeit einen maximalen Schutz für den Benutzer gewährleisten können: während das Fahrzeug fährt, während es aufgeladen wird und wenn es geparkt ist; die möglichen Verkehrsunfälle sollen hierbei nicht unerwähnt bleiben.

Es ist somit vollkommen klar, dass die Verwendung von Materialien, die beständig gegenüber elektrischen Spannungen sind und die Brandgefahr aufgrund von Kurzschlüssen oder der hohen Temperaturen von Metallteilen bewältigen können, von grundlegender Bedeutung ist.

Aus all diesen Gründen nehmen selbstverlöschende Kunststoffcompounds zu Recht ihren Platz in der Automobilwelt ein und erweisen sich als ideale Produkte für die Herstellung von Ladesystemen sowie für Halterungen und Gehäuse für elektrische und elektronische Bauteile, Motorteile und Batterien.

Darüber hinaus ist die Kenntnis der wichtigsten zu überwachenden Parameter wie Flammhemmung, Glühdrahtbeständigkeit, thermische und physikalische Alterung, Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und Kriechströmen, Durchschlagsfestigkeit und mechanische Festigkeit ebenso wichtig wie die Auswahl des richtigen Materials. Der Entscheidungsprozess ist komplex und erfordert spezielle Kenntnisse.

LATI, gestärkt durch ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Welt der selbstverlöschenden Compounds, ist ideal positioniert um Automobildesignern wertvolles Know-how, Erfahrung und die besten Materialien anzubieten.

Ziel ist es, effektive Lösungen zu generieren, die von den wichtigsten Akteuren der E&E- und Schienenverkehrsbranche, mit denjenigen LATI seit langer Zeit zusammenarbeitet, angeboten werden – Lösungen, die auch in regulatorisch äußerst komplexen und anspruchsvollen Bereichen hervorragende Ergebnisse liefern .

Dank der selbstverlöschenden Compounds von LATI, die aus jahrelanger Forschung und ständiger Verbesserung hervorgegangen sind, ist es jetzt möglich, das Problem der Feuer- und Flammengefährdung durch Lösungen zu vermeiden, die neben ihrer geringen Umweltbelastung auch modern und vielseitig sind. Mit anderen Worten sind diese selbstverlöschenden Compounds für die Erstellung von komplexen Geometrien jeder Größe sowie von Strukturelementen und anderen Funktionsteilen geeignet.

Die selbstverlöschenden Typen der LATI decken ohne Ausnahme alle wichtigen Polymere ab: PA und PBT für traditionelle Anwendungen, PPS und PPA für hohe Temperaturen, PEEK für extreme Bedingungen.


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Automotive – verstärkte und wärmeleitende Compounds

Automotive - verstärkte und wärmeleitende Compounds. In den Autos der Zukunft werden auch andere wichtige Neuerungen eingeführt, vor allem die extreme Integration elektronischer Systeme für Selbstfahr- und Konnektivitätsanwendungen.

Seit einiger Zeit ist die Automobilbranche in einen fortwährenden Wandel von enormer Bedeutung eingebunden, der mit der Einführung von Hybrid- und Elektromobilitätsprojekten verbunden ist.

Diese Projekte lassen schrittweise den traditionellen Verbrennungsmotor in Kraftfahrzeugen auslaufen. In den Autos der Zukunft werden auch andere wichtige Neuerungen eingeführt, vor allem die extreme Integration elektronischer Systeme für das autonome Fahren und Anwendungen der Konnektivität.

In diesem Szenario werden synthetische Materialien aller Art, von Verbundwerkstoffen bis hin zu Aluminiumlegierungen, Keramiken und speziellen thermoplastischen Compounds, ein immer breiteres Anwendungsspektrum finden. Ein grundlegendes Ziel für Designer ist es, leichte Strukturen zu erhalten.

Obwohl dies dank der Verwendung von Kunststoffmaterialien leicht erreicht werden kann, geht dies zu Lasten wichtiger Merkmale wie Kühlleistung und Festigkeit, die für Metalle typisch sind.

Heute jedoch vereint LATICONTHER MI, eine neue Familie von thermoplastischen LATI-Compounds, die speziell für die Automobilanwendungen der Zukunft entwickelt wurden, mechanische Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit.

Das Hauptziel der MI-Typen besteht darin, die thermische Leistungsfähigkeit des Materials so weit wie möglich zu erhöhen, ohne auf die für glasfaserverstärkte Compounds typischen mechanischen Eigenschaften zu verzichten. Diese Herausforderung wird noch komplexer durch die Notwendigkeit, Lösungen zu liefern, die chemisch und thermisch den typischen Einsatzbedingungen der modernen Automobilindustrie gerecht werden.

Die LATICONTHER MI-Compounds basieren auf 35% glasfaserverstärktem PA66, einem weit verbreiteten Produkt, die in technischen Bereichen und Designbereichen sehr geschätzt wird. Die thermoplastische Matrix ist stabilisiert, um chemischen Angriffen durch die Fluide standzuhalten, die typischerweise im Motorraum vorkommen, nämlich Schmiermittel, Kraftstoffe und Kühlmittel.

Eine höhere Wärmeleitfähigkeit wird erreicht, indem die Grundrezeptur mit speziellen Additiven gefüllt wird welche die Wärmeübertragung erleichtern ohne jedoch die mechanische Festigkeit des Materials zu beeinträchtigen. Das Ergebnis ist ein Compound mit einer Zugfestigkeit von weit über 100 MPa und einer mehr als zehnfachen Wärmeleitfähigkeit gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Die MI01 Type konzentriert sich auf die mechanische Performance mit einer Zugfestigkeit von fast 150 MPa, verbunden mit einer Wärmeleitfähigkeit von 2 W/mK, im Gegensatz zu den 0,2 bis 0,3 W/mK anderer herkömmlicher, mit 35% Glasfasern verstärkter PA66-Compounds.

Unterdessen bietet die MI02 Type eine Wärmeübertragungskapazität mit einer Wärmeleitfähigkeit von etwa 5 W/mK in Längsrichtung und mehr als 1 W/mK in Querrichtung. Diese Werte sind extrem hoch wenn man die von diesem Compound erreichte Zugfestigkeit (120 MPa) und den Elastizitätsmodul (15 GPa) berücksichtigt.

Die LATICONTHER MI01 und MI02 Compounds erfüllen die Anforderungen der Designer nicht nur im Automobilbereich, sondern auch in anderen Anwendungsbereichen in denen eine schnellere Wärmeableitung durch verstärkte Bauteile sowie eine verbesserte Festigkeit und Zuverlässigkeit der Kühlelemente erforderlich sind. Dies alles gewährleistet gleichzeitig ein geringeres Gewicht, da die Dichte beider Materialien deutlich unter 1,6 g/cm3 liegt.

Weitere Lösungen auf Basis von PP, PBT und PPS befinden sich derzeit in der Entwicklungsphase im LATI-Laboratorium.


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Szenarioplanung – Strategie und Nachhaltigkeit

Szenarioplanung - Strategie und Nachhaltigkeit Das aktuelle wirtschaftliche, politische, soziale und ökologische Szenario sieht vor, dass moderne Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre eigenen Strategien zu planen und die Leistungen und Reaktionszeiten dynamisch zu messen. 

Das aktuelle wirtschaftliche, politische, soziale und ökologische Szenario sieht vor, dass moderne Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre eigenen Strategien zu planen und die Leistungen und Reaktionszeiten dynamisch zu messen. 

LATI organisierte kürzlich einen Schulungstag mit Schwerpunkt auf dem Szenarioplanungskonzept unter der Leitung von Dr. Alberto Bubbio, Dozent für Betriebswirtschaftslehre und dem Leiter der Programmier-, Kontroll- und Leistungsmesskurse an der LIUC-Università Cattaneo (Castellanza, Varese, Italien). 

Es stellt sich heraus, dass Szenarioplanung tatsächlich das Mittel ist, mit dem die Fähigkeiten erworben werden können welche benötigt werden, um unbekannte Umgebungen mit sich ständig und schnell ändernden Bedingungen zu durchlaufen, die durch Elemente wie Hyperwettbewerb, Überproduktion, sich kontinuierlich entwickelnde Kunden und ein wachsendes Interesse an umweltverträglichen Produkten gekennzeichnet sind.

In solch komplexen, unbeständigen und unsicheren Umgebungen erfordert das Prognostizieren oder vielmehr das Vorausahnen zukünftiger Szenarien eine äußerst sorgfältige Planung. Die Analyse sollte mit einer Bewertung des aktuellen Szenarios sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens sowie einer sorgfältigen Untersuchung der finanziellen, organisatorischen und produktbezogenen Vermögenswerte Ihrer Konkurrenten und vor allem einer Untersuchung der Megatrends, welche die Entwicklung des sozialen und des wirtschaftlichen Gefüges der Welt beeinflussen, beginnen.

Eine auffallend wichtige Rolle spielt dabei natürlich die veränderte Marktdynamik, die durch das Aufkommen der Web-Communities und kommerziellen Web-Netzwerke, die den Markt fragmentiert haben, auferlegt wurde und darin neue unerforschte Oasen für den Wettbewerb geschaffen hat. 

Aus diesem Grund müssen Unternehmensleistungen jetzt mit einer Balanced Scorecard übersetzt und neu interpretiert werden. Dies ist ein komplexes und leistungsfähiges Unternehmenswerkzeug, das immaterielle Ressourcen messbar macht und greifbare Parameter liefert, die mit den Missionen, Visionen und Strategien des Unternehmens in Einklang gebracht werden können.
Die Quantifizierung des finanziellen Erfolgs wird nun von der Bewertung mittel- und langfristiger Phänomene wie Kundenwahrnehmung, Lerndynamik und Entwicklung begleitet.

Um den von Prof. Bubbio skizzierten strukturierten Ansatz in die Unternehmensstrategie zu integrieren, folgte ein Vortrag von Prof. Dipak Pant, dem Gründer und Koordinator der Abteilung für interdisziplinäre Studien für nachhaltige Wirtschaft an der LIUC-Universität Cattaneo in Castellanza.

Prof. Pant, der als einer der weltweit führenden Experten für nachhaltige Entwicklung gilt, erklärte, dass das Überleben und die Wettbewerbsfähigkeit strukturierter Unternehmen nicht von der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit der industriellen Abläufe getrennt werden können.

In der Tat ist es notwendig ein großes Augenmerk auf die Notwendigkeit zu legen, unsere Welt und ihre Ressourcen zu respektieren, eine Quelle neuer wirtschaftlicher und emotionaler Treiber zu sein, die wir nutzen können, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.


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Fairfax 3D Design entscheidet sich für leitfähigen Kunststoff von LATI

Fairfax 3D Design entscheidet sich für leitfähigen Kunststoff von LATI Das britische Unternehmen Fairfax 3D Design hat LATIOHM, ein elektrisch leitfähiges Polyamid von LATI S.p.A., als ideales Material für die Herstellung seines innovativen Druckbegrenzungsventils ausgewählt. Das Über- oder Unterdruckventil ist für den Einbau in jedes Abteil eines Tankwagens ausgelegt.

Das britische Unternehmen Fairfax 3D Design hat LATIOHM, ein elektrisch leitfähiges Polyamid von LATI S.p.A., als ideales Material für die Herstellung seines innovativen Druckbegrenzungsventils ausgewählt.

Das Über- oder Unterdruckventil ist für den Einbau in jedes Abteil eines Tankwagens ausgelegt.
Die Tankwagen transportieren flüssige Kohlenwasserstoffe, von Diesel bis Benzin. Diese können bis zu 7 Fächer mit 40.000 Litern enthalten, in der Regel mit einer Mischung aus Benzin und Diesel.

Aufgrund der Beschaffenheit des Produktes müssen alle Vorsprünge in den Abteilen leitfähig sein und müssen daher im gesamten Tankwagen auf dem gleichen Potenzial liegen.
Farifax 3D-Design suchte zur Herstellung der Ventile nach einem kostengünstigen Material, das eine sehr gute Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und die Möglichkeit bot, ein robustes Teil zu entwerfen, das ein gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung aufweist.

LATIOHM 66-07 PD08 G/30 erfüllte alle diese Kriterien und bot einen Oberflächenwiderstand von 1 x 103 Ohm in Kombination mit der Festigkeit eines verstärkten Polyamid 66. Das Compound besteht aus 30% Glasfasern verstärktem PA66 mit dem Zusatz aus Kohlefasern und anderen Additiven, um ein elektrisch leitfähiges Material zu erhalten.

LATIOHM 66-07 PD08 G/30 ist dank seiner gut kontrollierbaren Schwindung auch auf herkömmlichen Maschinen einfach zu verarbeiten und ist ebenfalls eine hervorragende Wahl hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Weitere Informationen zu Fairfax 3D Design finden Sie unter www.fairfax3d.design


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TCL und LATI erhöhen die Sicherheit von Kraftstoffbehältern vor Betrügereien

TCL und LATI erhöhen die Sicherheit von Kraftstoffbehältern vor Betrügereien, Die Kappe muss jedem Versuch widerstehen, unter Spannung

SpinCap® ist ein intelligentes Verschlusssystem für Kraftstoffbehälter, das sicherstellen soll, dass Bedienungsvorgänge nur von autorisiertem Personal ausgeführt werden können.

Das Projekt wurde in Italien von der TCL Group ins Leben gerufen, einem auf Elektrotechnik spezialisierten Unternehmen, das in vielen Industriesektoren tätig ist. Die Idee stammt aus der Notwendigkeit, Behälter für Kohlenwasserstoffbrennstoffe (z. B. LPG) zu sichern, um zu verhindern, dass jemand sie ohne Berechtigung füllt oder entleert. Der Verschluss wird durch ein elektronisches System im SpinCap® entriegelt, das die Zugangsdaten von Personen erkennt welche mit einer entsprechenden App ausgerüstet sind.

Die Steuerelektronik ist in einem speziellen Stahlgehäuse untergebracht, eingeschlossen in einem Gehäuse aus ausgewähltem thermoplastischen Compound.
Da es sich um ein Sicherheitssystem handelt, sind die Anforderungen an die technischen Merkmale des Geräts besonders hoch.

Zunächst muss der Verschluss jedem Manipulations- und Einbruchsversuch standhalten können. Daher muss er außergewöhnlich robust sein, selbst wenn er erheblichen Belastungen ausgesetzt ist.

Er muss auch in der Lage sein, schwierigen Umgebungsbedingungen wie extremen Temperaturen und längerem Eintauchen, im Falle von Überflutungen, standzuhalten und muss in Umgebungen mit explosionsgefährdeter Atmosphäre (ATEX) immer sicher sein.
Selbstverständlich muss es auch eine gute chemische Beständigkeit gegenüber Kraftstoffen aufweisen und Sonneneinstrahlung und widrigen Witterungsbedingungen sowie unfallartigen Stürzen standhalten können.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass SpinCap® auf lange Lebensdauer ausgelegt ist, muss das Gehäuse auch über die Zeit intakt und zuverlässig bleiben.

Die Zusammenarbeit mit LATI betraf in erster Linie die Auswahl und Entwicklung von verstärkten Materialien, die den verschiedenen mechanischen, thermischen und Umweltanforderungen gerecht werden. Es wurde entschieden, Compounds auf Basis von speziell modifizierten PA66 und PBT-Typen zu verwenden, die mit hohen Anteilen an Glasfasern verstärkt wurden.

Die mechanische Performance wurde zunächst durch FEM-Berechnungen überprüft und auf dieser Grundlage bestätigte LATI, das verschiedene Manipulationsszenarien unter verschiedenen Umgebungsbedingungen simuliert hatte, die Realisierung des TCL-Projekts. Die Langzeitdichtigkeit des mechanischen Verschlusssystems wurde auch durch Simulationen bestätigt, die seine ausgezeichnete Kriechfestigkeit und Streckvermögen der Geometrie und der Materialien bestätigten.

Das gesamte System wurde anschließend in zertifizierten Laboratorien verschiedenen Klima- und Umweltprüfungen unterzogen. Diese bestätigten uneingeschränkt die für das Gerät bestimmte Eigenschaften, auch in Bezug auf die erforderlichen Produktzertifizierungen.

SpinCap®  ist ab sofort für alle verfügbar, die sicherstellen möchten, dass ihre Tankzisternen und -behälter (nicht nur für Kohlenwasserstoffe) absolut sicher sind. Der Zugriff auf diese Behälter wird eingeschränkt, indem die vorhandenen Verschlüsse durch eine neue leichtgewichtige, effektive und intelligente Lösung ersetzt werden.


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Wellrohre ohne PVC

Wellrohre mit einer speziellen Extrusionsformel auf Basis von Polyolefinen, die durch extrem umweltschädliche Additive, LATENE EP1-V2HF, selbstverlöschend hergestellt werden

Seit langer Zeit ist die Entfernung von Halogenen und anderen Gefahrstoffen von Materialien, die für den elektrischen und elektronischen Sektor bestimmt sind, eine industrielle Priorität. Der Hauptgrund liegt vor allem in der Gefährlichkeit dieser Produkte, wenn sie das Lebensende erreichen.

Bei einigen Verbindungen begann dieser Prozess erfolgreich, beispielsweise durch die Einführung von selbstlöschenden Systemen, die frei von Chlor, Brom, rotem Phosphor und Antimon sind. Bei anderen Materialien ist es komplizierter, einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Preis im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit hoher Umweltbelastung zu erzielen.

Dies ist der Fall von PVC, ein Polymer, dessen Molekülkette große Mengen Chlor enthält, sicher und vielseitig bei Raumtemperatur, aber potentiell gefährlich, wenn erhitzt oder verbrannt, weil chlorierte chemische Spezies freigesetzt werden, die für die menschliche Gesundheit schädlich sind.

Unter den vielen Verwendungen von PVC, eine der gebräuchlichsten ist die Herstellung von Leitungen und Rohren für die Positionierung von elektrischen Kabeln, die aufgrund ihrer Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen viele Prüfungen der Widerstandsfähigkeit gegenüber nicht-trivialer, thermischer und mechanischer Beanspruchung bestehen müssen.

Um bei der Herstellung von Wellrohren PVC erfolgreich zu ersetzen, hat LATI eine spezielle Extrusionsformel basiert auf selbstlöschenden Polyolefinen mit umweltfreundlichen Zusatzstoffen, LATENE EP1-V2HF, entwickelt.

Neben der Abwesenheit von toxischen Substanzen, bietet diese Formel natürlich auch alle nötigen Eigenschaften, damit die Wellelemente den Anforderungen der Industriestandards, z. B. EN61386 für Rohre und Zubehör für Elektroinstallationen, entsprechen.

Die Forschung von LATI hat sich nicht auf das Thema Wellrohre beschränkt, sondern hat auch Verbindungen für die Extrusion von starren Leitungen entwickelt, deren Flammwidrigkeitseigenschaften Selbstverlöschung V0 bei Wandstärken von 1,6 und 3,2 mm, LATENE HD1 H2W-V0, umfassen. Dank der ausgezeichneten mechanischen Beständigkeit bei niedrigen Temperaturen sowie halogen – und phosphorfreien Zusatzstoffen, ist dieses Produkt als PVC-Ersatz auch preislich interessant

Das Angebot von LATI für den Bereich der Zivil- und Industrie-Elektroinstallationen umfasst LATENE EP7-V2HF, eine Verbindung basiert auf selbstverlöschendem PE-PP-Copolymer optimiert für den PVC-Ersatz beim Spritzgießen von Einbaudosen.

Auch in diesem Fall finden Preis und Leistung eine erfolgreiche Kombination für moderne, praktische und sichere Elektroinstallationen.


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Widerstand ohne Kompromisse: Progalvanos Erfahrungen

LATENE AG3H K/10 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein mit Kohlefaser verstärktes hochwärmebeständiges Polypropylen für die Realisierung der auf den Rotoren der Firma Progalvano montierten Trommeln, Weltmarktführer

Die chemische Industrie ist bekanntermaßen ein extremes Testfeld für Polymere die höchste Leistungswerte liefern können.

Von allen chemischen Prozessen müssen die durch die Galvanik entstehenden Prozesse sicherlich auf der Liste der schädlichsten stehen, nicht nur wegen der extrem aggressiven organischen und anorganischen chemischen Substanzen die im Galvanisierbad verwendet werden, sondern auch wegen der starken elektrischen Ströme und der freien Ionen die das Potential haben die verwendeten Materialien anzugreifen.

All diese Probleme sind Progalvano, einem italienischen Unternehmen und Weltmarktführer bei der Herstellung von Galvanisierungstrommeln aller Art, die für Galvanisierungsprozesse und chemische Prozesse verwendet werden, bekannt.

Zur Herstellung der auf Rotor-Systemen montierten Zuhaltungen verwendet Progalvano nur Polyolefine und andere Polymere mit optimaler Beständigkeit gegenüber dem chemischen Angriff.
Die Trommeln sind mit großen Federn befestigt, die normalerweise aus PVDF, verstärkt mit Kohlenstofffasern, bestehen.

Progalvano musste jedoch eine andere Lösung als PVDF für basische Prozesse finden. Aus diesem Grund wandten sie sich an LATI mit einem Projekt voller Herausforderungen.

Die Federn müssen tatsächlich eine beeindruckende mechanische Leistung erbringen, müssen des Weiteren im Betrieb hochfest und bei Temperaturen bis zu 100°C auch elastisch sein. Die elastische Rückstellung muss immer vorhanden sein um Phänomenen wie Kriechen und Relaxieren der Beschichtung entgegenzuwirken. Gleichzeitig jedoch ist die Verwendung hochverstärkter Compounds mit einer entsprechend geeigneten Faserart notwendig.

Das Basispolymer ist ebenfalls wichtig und die thermischen Gegebenheiten erfordern ein hochviskoses PP welches für die Temperaturbeständigkeit optimiert ist.

Für die Herstellung der ersten Prototypen wurde das Material LATENE AG3H K/10 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein mit Kohlefaser verstärktes hochwärmebeständiges Polypropylen.

Die Anwendungsversuche zeigen wie die Leistung der neuen Federn den Projektvorgaben perfekt entsprechen, sowie auch unerwartete Vorteile hinsichtlich der Lebensdauer liefern.

Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei unseren Technikern.


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3D Druck auch mit Kohlefasern

Filament aus LATAMID 12 H2 K/15 herzustellen, einem PA12-basierten LATI-Compound, das mit 15% Kohlefaser verstärkt ist

Im Bereich des 3D-Drucks werden, wie auch in anderen Bereichen, neue Referenzmärkte und zunehmend interessante Nischenmärkte erschlossen.

Profplast, ein in Polen ansässiges Unternehmen welches auf dem Gebiet der Filamente für die additive Fertigung tätig ist, hat sich auf die Herstellung von High-Tech-Artikeln für anspruchsvolle Kunden spezialisiert die für ihre eigenen Fertigungszwecke Materialien mit spezifischen Leistungsmerkmalen benötigen, wie Beispielsweise thermische oder elektrische Leitfähigkeit.
Die Entscheidung von Profplast basiert auf der Stärke seiner langjährigen Erfahrung in der Extrusion komplexer Materialien auf Basis aller Arten von Profilen.
Es ist zweifellos dieses besondere Know-how das es ermöglicht hat ein kontinuierliches Filament aus LATAMID 12 H2 K/15 herzustellen, einem PA12-basierten LATI-Compound, das mit 15% Kohlefaser verstärkt ist.

Die Idee, ein so formuliertes Filament abzulegen könnte einige Zweifel aufkommen lassen; Zum Beispiel mit der Beschaffenheit des Filaments selbst, der Präzision seines Durchmessers und der Schwindung der Schmelze.
Stattdessen verhielt sich das Produkt ausgezeichnet, sowohl bei der Extrusion als auch beim aufwickeln, dies auch dank der mechanischen Eigenschaften der Matrix. Der Druckprozess erwies sich als problemfrei, er wurde mit einer Geschwindigkeit von 150 mm/min und einer Temperatur von etwa 240°C durchgeführt, wobei Düsen verwendet wurden, die so optimiert waren, dass sie dem durch die Kohlefasern möglicherweise verursachten Abrieb widerstehen.

Die Verstärkungsfasern die in dem Material vorhanden sind verleihen dem Filament interessante mechanische Eigenschaften, die natürlich mit den Ablagerungsmodalitäten verbunden sind, z.B. Orientierung und Füllung.
Das von Finnotech unter dem Handelsnamen Nanocarbon vertriebene Filament wird für technische Anwendungen angeboten bei denen der Einsatz von ABS, PET-G oder PLA nicht möglich ist.
Seine hohe Dimensionsstabilität, Festigkeit und Beständigkeit gegen Luftfeuchtigkeit und chemischen Angriff machen es zu einem idealen Kandidaten für die Herstellung von Strukturbauteilen für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt, Medizin, Optik, Robotik und Automation.

LATIs Beitrag zur unaufhaltsamen Entwicklung des 3D-Drucks ist hier nicht zu Ende.
Das Unternehmen bietet bereits Compounds zur Herstellung von radioopaken, durch Metalldetektoren identifizierbaren, thermisch und elektrisch leitfähigen, verstärkten und gefüllten Filamenten an.


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Neues permanent antistatisches und einfärbbares PD02

Neues permanent antistatisches und einfärbbares PD02

Die steigende Anzahl leitfähiger Compounds in hochmodernen technologischen Anwendungen erfordert immer mehr Kontrolle über die elektrischen Eigenschaften von Fertigteilen. Dies gilt insbesondere für Projekte, die ATEX-Standards für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen erfüllen müssen.

ATEX-Spezifikationen fordern einen präzisen Schwellenwert des Oberflächenwiderstands auf dem Fertigteil mit einer festgelegten Obergrenze von 109 Ohm. Es ist zwar richtig, dass das Problem durch die Verwendung von hochleitfähigen Compounds angegangen wird. Ebenfalls korrekt ist jedoch auch, dass ein niedriger elektrischer Widerstand häufig elektrische, mechanische oder ästhetische Probleme aufgrund der Anwesenheit von Ruß, Kohlefaser oder Graphit verursacht.

Die neue Generation von LATIOHM PD02 wurde entwickelt, um solche Probleme zu überwinden. Die Stärke dieser Materialien liegt in der Verwendung von intrinsisch antistatischen Polymeren, deren Zweck darin besteht, einen permanenten Widerstand zwischen 107 und 109 Ohm zu gewährleisten. Die Compounds werden unter Verwendung von amorphen oder teilkristallinen Matrizen wie ABS, PP und PA als Grundmaterial entwickelt. Sie werden bei Bedarf verstärkt, um selbst bei niedrigen Temperaturen eine hervorragende mechanische Leistung zu erzielen.

Die mit typischen Einsatzgebieten verbundenen Anforderungen erheben auch eine hervorragende Beständigkeit gegenüber sich ständig wechselnden Temperaturen und eine Stabilisierung gegen UV-Strahlung, wie dies beispielsweise für elektronische Steuergehäuse für den verlängerten Einsatz im Freien, eingesetzt auf Baustellen, in der Mineral-, Erdöl- und Bergbauindustrie und in der Beförderung von Mineralien oder Nahrungsmitteln, erforderlich ist.

Ein bemerkenswerter Vorteil der PD02-Rezeptur ist die Einfärbbarkeit und das hervorragende äußere Erscheinungsbild, das durch die Verwendung leitfähiger Polymere ermöglicht wird. Es sind also nicht mehr nur schwarze Artikel und der übliche Ruß oder Kohlefaser, sondern auch Artikel, die endlich – ohne jegliche Einschränkung – an die Anforderungen der immer anspruchsvoller werdenden technischen Märkte angepasst werden können, auch im Hinblick auf die Ästhetik.

Wie LATI aus seiner langjährigen Erfahrung gelernt hat, sind die neuen LATIOHM-Produkte häufig für eine einfache Verarbeitung ohne besondere Hürden in Bezug auf Prozess oder Ausrüstung ausgelegt. PD02-Typen erfordern in der Tat keine speziellen Anpassungen zur Entwicklung von Werkzeugen. Die Verteilung der antistatischen Polymere erfolgt spontan und gleichmäßig in der Schmelze, wodurch die Kontinuität der elektrischen Performance im gesamten Fertigteil sichergestellt ist.


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Kaffeemaschinen? Aus technischen Kunststoffen!

Kaffeemaschinen Aus technischen Kunststoffen LATIGLOSS 57 G/50 wurde von der Tecnoplastica Group, Geschäftsbereich Kaffee, für die Infuser

Kunststoff ist seit einiger Zeit das Material der Wahl für die Herstellung von Kaffeemaschinen, egal ob Heim- oder Profimaschinen einschließlich Verkaufsautomaten für Hotels, Restaurants und andere Catering-Unternehmen.

Die Einsatzgebiete werden jedoch immer anspruchsvoller, ebenso wie die Anforderungen an die Materialien. Heute sprechen wir nämlich nicht mehr nur von der Ästhetik von Kunststoffen für Strukturbauteile und Verkleidungen, sondern von hochentwickelten Compounds welche großen mechanischen Belastungen bei Temperaturen von mehr als 100 °C standhalten müssen und unter ständigem chemischen Angriff von Dampf und des Kaffees selbst stehen.

Die LATIGLOSS-Typen werden durch Verstärken von PA66 oder PPA mit bis zu 60% Glasfasern hergestellt und sind so konzipiert, dass sie den zahlreichen Anforderungen dieser Industrie gerecht werden. Dies stets in perfekter Übereinstimmung mit den internationalen Normen für Lebensmittel und Trinkwasser, d.h. NSF , ACS-, KTW- und WRAS-Standards.

Der Geschäftsbereich Kaffeemaschinen der Tecnoplastica Gruppe hat sich für das LATIGLOSS 57 G/50 entschieden, um daraus die Infusionseinheit für die gesamte Palette seiner Espressokapselkaffeemaschinen zu produzieren.

Während des Brühprozesses durchläuft das Wasser das Kaffeepulver bei einer Temperatur von etwa 90 ° C und einem Druck von fast 20 bar. Die Temperatur und die mechanische Belastung beeinflussen die gesamte Struktur des Bauteils, die natürlich im Laufe der Zeit zuverlässig arbeiten muss.

Das LATIGLOSS 57 auf PPA Basis ist die ideale Wahl bei dieser Temperatur und dem Kontakt mit heißem Wasser und Kaffee. Der hohe Glasfasergehalt ermöglicht es dem Material Kriechen und mechanischen Belastungen ohne Schrumpfung standzuhalten, was zu Bruch sowie zu Verlust von Flüssigkeit oder Druck führen kann.

Die Herstellung derartiger kritischer Bauteile aus thermoplastischen Compounds erforderte zahlreiche Überprüfungen, die von der Konstruktionsphase an durchgeführt wurden. Alle Teile des Infusionssystems müssen nicht nur mechanisch zuverlässig sein, sondern auch präzise in Bezug auf die Dimensionen sein um die Dichtung zu schützen sowie vor Undichtigkeiten und schnellem Verschleiß der beweglichen Teile und Dichtungen zu schützen.

Der Verarbeitungsprozess wurde daher vorab simuliert um die Geometrie des Spritzgußwerkzeugs und die Verarbeitungsparameter zu validieren. Gleichzeitig waren Größe und Geometrie des Infusors Gegenstand von FEM-Berechnungen die das Design der endgültigen Version bestätigten.

Ausgezeichnetes Design, die Wahl der richtigen Werkstoffe, eine klare und innovative Vision der Branche: Dies sind die Elemente der erfolgreichen Herangehensweise der Tecnoplastica Gruppe.


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