LATI mit Tamara Molinaro in der WRC2

LATI mit Tamara Molinaro in der WRC2

Jeder liebt Erfolgsgeschichten. Aus diesem Grund haben wir uns heute entschieden nicht über innovative Polymere und Compounds zu sprechen, sondern über zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen auffällige Erfahrungen die letztendlich ihre beiden Protagonistinnen zusammengebracht haben – zwei Frauen, die gleichermaßen tiefgreifenden Werte und dieselbe Bereitschaft zum Aufstieg in einer Herausforderung teilen.

Beginnen wir mit Michela Conterno, CEO von LATI, einem führenden italienischen Unternehmen auf dem Gebiet der thermoplastischen technischen Compounds. Es war 2009, in einer Zeit, in der die Wirtschaftskrise ihren Höhepunkt erreicht hatte als Conterno zugestimmt hatte, das Ruder des Familienunternehmens zu übernehmen – eine komplexe Realität in einem anspruchsvollen industriellen Umfeld. Mit dem Ziel, auf allen Vermögenswerten des Unternehmens aufzubauen und seinen Erfahrungsschatz sowie das Fachwissen seiner qualifizierten Mitarbeiter und seines Managementteams zu nutzen erzielte das Unternehmen bemerkenswerte Ergebnisse, sowohl in Bezug auf den Umsatz, als auch in Bezug auf die Marktposition. Und doch durfte dieses hochgradig zielgerichtete Streben nach Ergebnissen die Unternehmensleitung nicht von anderen, ebenso wichtigen Zielen ablenken: Wohlergehen des Unternehmens, Sicherheit der Arbeitnehmer und Umweltschutz sowie umfangreiche Investitionen in die Region, um die Kapazitäten und Strukturen des Unternehmens zu festigen.

Die Geschichte von Tamara Molinaro verläuft parallel, obwohl sie sich in einer völlig anderen Umgebung befindet. Sie wurde 1997 geboren und wuchs inmitten der Rennmotoren auf die im Motorengeschäft ihrer Eltern, G.Car Sport aus Villaguardia (Como), hergestellt wurden. Bereits im Alter von 12 Jahren saß sie auf dem Fahrersitz und wurde schnell von Champion-Fahrern wie Gigi Galli und berühmten Persönlichkeiten der Rallye-Welt wie der Fahrerin der Gruppe B, Michèle Mouton, entdeckt. Tamara war in der Lage, auf die außergewöhnliche Erfahrung ihrer Familie und die beträchtliche professionelle Unterstützung zurückzugreifen. Sie setzte ihr Talent ein und erzielte eine Reihe von Erfolgen die sie innerhalb weniger Jahre dazu veranlassten, bei der WRC2-Meisterschaft der USA mit einem Citroen C3 R5 anzutreten und glänzte auch beim Rallycross (im TytanRx-Wettbewerb).

Michelas und Tamaras Geschichten regen wirklich zum Nachdenken an. Beides sind Frauen, deren Erfolge auf den der Unternehmen beruhen die mit Entschlossenheit und Engagement ihrer jeweiligen Familien aufgebaut wurden und die sich in traditionell von Männern dominierten Bereichen mehr als bewährt haben. Beide haben dank ihrer Fähigkeit ihre eigenen Ressourcen zu verwalten große Erfolge erzielt, sowie den Wert weiblicher Führung unter Beweis gestellt wenn dies auf der Fähigkeit beruht, das eigene Team auch in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

In diesem Bereich geht es sicherlich nicht um Lippenbekenntnisse für „symbolträchtige Frauen“: es geht darum, zwei Frauen anzuerkennen und zu bestätigen welche die Kraft von Träumen und die Entschlossenheit sie zu verfolgen verkörpern.

Diese Affinität ist der Grund für die Entscheidung von LATI, gemeinsam mit Tamara Molinaro bei ihren nächsten Wettbewerben an den Start zu gehen. Diese Unterstützung wird zweifellos ihre Begeisterung weiter antreiben und ihre Erwartungen steigern.


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LATI fliegt mit Hängegleitern ICARO2000

Schließlich entschieden sich ICARO2000 und Plastì für LATAMID 6 CUVHPX10 G/35, ein hochverstärktes Spritzguss-Compound aus PA6, das hitze- und witterungsstabilisiert ist. Die tatsächlichen Stärken dieses Materials sind seine mechanische Festigkeit, die durch die Glasfaserverstärkung erreicht wird und die hervorragende Zähigkeit des in der Matrix dispergierten Elastomers.

Ein Traum, der immer lebt. So beschreibt Christian Ciech, Drachenfluglehrer und mehrfacher Weltmeister, das einzigartige Erlebnis des Freiflugs.

Es ist eine Erfahrung, die, um in vollen Zügen genossen zu werden, ein Gerät erfordert, das absolut sicher, komfortabel und makellos konstruiert ist, genau wie die Geräte von Icaro2000 aus Sangiano (Varese), einem führenden Unternehmen im Bau von Hängegleitern, Helmen und Zubehör, das Ciech und andere Branchenexperten einstellte.

In jahrelanger Tätigkeit auf Flugplätzen (sowohl in Lehr- als auch in Wettkampf-Funktion) hat Icaro2000 ein enormes Know-how erworben, das es ständig in die Entwicklung einer Reihe von Hängegleitern einfließen lässt, die bei Sportveranstaltungen auf Weltniveau wiederholt das Podium angeführt haben.

Diese beeindruckenden Ergebnisse sind das Ergebnis kontinuierlicher Bemühungen die gesamte Struktur des Hängegleiters zu verbessern, wobei der Schwerpunkt sowohl auf der Zuverlässigkeit des Fluggeräts als auch an der Freude am Einsatz auch unter extremen Bedingungen liegt.

Das technische Team von Icaro2000 war sich der entscheidenden Bedeutung der persönlichen Sicherheit des Hängegleiters stets bewusst und entschied sich kürzlich das Flügelbefestigungssystem zu verstärken und das Design der Haken, mit denen die Segel am Rahmen des Hängegleiters befestigt werden, komplett zu überarbeiten.

Die Zusammenarbeit mit der Firma Plastì mit Sitz in Barasso (Varese) – www.plastisrl.it -, die im Bereich der Kunststoffverarbeitung tätig ist und auch Artikel für den Sportmarkt herstellt, erwies sich als unerlässlich um die Leistung von Bauteilen aus technischen Polymeren zu optimieren.

Zuallererst musste das Compound, aus dem die neuen Befestigungsvorrichtungen hergestellt wurden, extreme mechanische Festigkeit, Leichtigkeit und Vielseitigkeit bieten. Natürlich musste es auch zäh sein, um der Gefahr von Sprödbrüchen durch vom Flügel auf die ihn haltenden Stützen übertragene Impulsbelastung vorzubeugen. An letzter Stelle der Anforderungsliste stand die hervorragende Beständigkeit gegenüber Umgebungsbedingungen, Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung.

Schließlich entschieden sich Icaro2000 und Plastì für LATAMID 6 CUVHPX10 G/35, ein hochverstärktes Spritzguss-Compound aus PA6, das hitze- und witterungsstabilisiert ist. Die tatsächlichen Stärken dieses Materials sind seine mechanische Festigkeit, die durch die Glasfaserverstärkung erreicht wird und die hervorragende Zähigkeit des in der Matrix dispergierten Elastomers.

Die Leistung der neuen Fixiervorrichtungen ist der vorherigen Lösung, die ebenfalls auf verstärkten Polymeren basierte, weit überlegen. Dadurch ist auch in Situationen in denen zuvor die Gefahr bestand dass sich das Segel löst, eine sichere Flügelrahmenverankerung gewährleistet. Die abschließenden Tests welche mit Bravour bestanden wurden umfassten spezielle Flugmanöver und Simulationen die das Testfluggerät an die strukturelle Belastungsgrenze des Rahmens brachten.

All dies ist ein weiteres Beispiel dafür wie LATI-Kunden verstärkte Compounds erfolgreich in verschiedenen herausfordernden und innovativen Anwendungen einsetzen können.


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LATI3Dlab

LATI betritt offiziell die Welt der additiven FertigungLATI betritt offiziell die Welt der additiven Fertigung, aus diesem Grund wurde LATI3Dlab als echtes Forschungs- und Entwicklungslabor eingerichtet, dessen Ziel es ist, spezifische technisch sehr anspruchsvolle Produkte für den Markt der additiven Fertigung zu entwickeln: Hochleistungspolymere mit Kohlenstofffasern und fortschrittlichen funktionellen Eigenschaften, wie z. B. thermisch und elektrisch leitfähig, selbstverlöschend, röntgendicht, magnetisch detektierbar sowie hohe mechanische und selbstschmierende Eigenschaften.

Nach einer anfänglichen Phase, die sich auf die Entwicklung von ästhetischen Produkten und Polymeren mit begrenzten thermischen, mechanischen und funktionalen Anforderungen konzentrierte, blüht der Markt der additiven Fertigung heute sowohl bei 3D-Druckherstellern als auch bei Anwendern auf und ist zunehmend mit der Industrie und der Produktion von Kleinserien mit kundenspezifischen oder funktionalen Eigenschaften verbunden.

Mit seiner 75-jährigen Erfahrung im Compoundieren von technischen Kunststoffen für den Spritzguss widmet sich LATI R&D seit einigen Jahren der Entwicklung von Compounds für den 3D-Druck und beliefert regelmäßig große italienische und europäische Filamenthersteller.

Die besonderen Anforderungen des 3D-Drucks und die Notwendigkeit, immer komplexere und anspruchsvollere Rezepturen zu entwickeln, haben das in Varese ansässige Unternehmen dazu veranlasst, weiter in diesen Sektor zu investieren.

Aus diesem Grund wurde LATI3Dlab als echtes Forschungs- und Entwicklungslabor eingerichtet, dessen Ziel es ist, spezifische technisch sehr anspruchsvolle Produkte für den Markt der additiven Fertigung zu entwickeln: Hochleistungspolymere mit Kohlenstofffasern und fortschrittlichen funktionellen Eigenschaften, wie z. B. thermisch und elektrisch leitfähig, selbstverlöschend, röntgendicht, magnetisch detektierbar sowie hohe mechanische und selbstschmierende Eigenschaften. Alle bei Bedarf nach den Spezifikationen der Kunden entwickelt, unabhängig davon, ob sie Filamenthersteller oder Anwender in technischen und industriellen Bereichen sind.

Für Kontakt und weitere Informationen: info@lati3dlab.com


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Selbstverlöschende Compounds für die Elektromobilität

Selbstverlöschende Compounds für die Elektromobilität, Ermöglichen Sie es Ihnen, der Gefahr von Flammen und Bränden mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu begegnen

Das Aufkommen von Elektrofahrzeugen für den öffentlichen und den privaten Verkehr ist ein Prozess, der derzeit in vollem Gange ist. Tatsächlich wird prognostiziert, dass bis 2040 gut 35 % der zugelassenen Autos elektrisch angetrieben werden, entweder batteriebetrieben (BEVs) oder als Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEVs).

Alle großen Automobilhersteller und Spezialisten für Verbrennungsmotoren sind nun bestrebt, ihre Produktion zu verändern, um dieser völlig neuen und revolutionären Technologie gerecht zu werden.

Dieser historische Übergang wirft zahlreiche Herausforderungen auf, von denen die wichtigste im sicheren Umgang mit den erheblichen elektrischen Spannungen und Strömen besteht, die in diesen Fahrzeugen vorhanden sind.

Alle Bauteile, Batterien und Systeme welche die elektrische Energie steuern und transportieren, müssen tatsächlich jederzeit einen maximalen Schutz für den Benutzer gewährleisten können: während das Fahrzeug fährt, während es aufgeladen wird und wenn es geparkt ist; die möglichen Verkehrsunfälle sollen hierbei nicht unerwähnt bleiben.

Es ist somit vollkommen klar, dass die Verwendung von Materialien, die beständig gegenüber elektrischen Spannungen sind und die Brandgefahr aufgrund von Kurzschlüssen oder der hohen Temperaturen von Metallteilen bewältigen können, von grundlegender Bedeutung ist.

Aus all diesen Gründen nehmen selbstverlöschende Kunststoffcompounds zu Recht ihren Platz in der Automobilwelt ein und erweisen sich als ideale Produkte für die Herstellung von Ladesystemen sowie für Halterungen und Gehäuse für elektrische und elektronische Bauteile, Motorteile und Batterien.

Darüber hinaus ist die Kenntnis der wichtigsten zu überwachenden Parameter wie Flammhemmung, Glühdrahtbeständigkeit, thermische und physikalische Alterung, Beständigkeit gegenüber Umwelteinflüssen und Kriechströmen, Durchschlagsfestigkeit und mechanische Festigkeit ebenso wichtig wie die Auswahl des richtigen Materials. Der Entscheidungsprozess ist komplex und erfordert spezielle Kenntnisse.

LATI, gestärkt durch ein halbes Jahrhundert Erfahrung in der Welt der selbstverlöschenden Compounds, ist ideal positioniert um Automobildesignern wertvolles Know-how, Erfahrung und die besten Materialien anzubieten.

Ziel ist es, effektive Lösungen zu generieren, die von den wichtigsten Akteuren der E&E- und Schienenverkehrsbranche, mit denjenigen LATI seit langer Zeit zusammenarbeitet, angeboten werden – Lösungen, die auch in regulatorisch äußerst komplexen und anspruchsvollen Bereichen hervorragende Ergebnisse liefern .

Dank der selbstverlöschenden Compounds von LATI, die aus jahrelanger Forschung und ständiger Verbesserung hervorgegangen sind, ist es jetzt möglich, das Problem der Feuer- und Flammengefährdung durch Lösungen zu vermeiden, die neben ihrer geringen Umweltbelastung auch modern und vielseitig sind. Mit anderen Worten sind diese selbstverlöschenden Compounds für die Erstellung von komplexen Geometrien jeder Größe sowie von Strukturelementen und anderen Funktionsteilen geeignet.

Die selbstverlöschenden Typen der LATI decken ohne Ausnahme alle wichtigen Polymere ab: PA und PBT für traditionelle Anwendungen, PPS und PPA für hohe Temperaturen, PEEK für extreme Bedingungen.


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Automotive – verstärkte und wärmeleitende Compounds

Automotive - verstärkte und wärmeleitende Compounds. In den Autos der Zukunft werden auch andere wichtige Neuerungen eingeführt, vor allem die extreme Integration elektronischer Systeme für Selbstfahr- und Konnektivitätsanwendungen.

Seit einiger Zeit ist die Automobilbranche in einen fortwährenden Wandel von enormer Bedeutung eingebunden, der mit der Einführung von Hybrid- und Elektromobilitätsprojekten verbunden ist.

Diese Projekte lassen schrittweise den traditionellen Verbrennungsmotor in Kraftfahrzeugen auslaufen. In den Autos der Zukunft werden auch andere wichtige Neuerungen eingeführt, vor allem die extreme Integration elektronischer Systeme für das autonome Fahren und Anwendungen der Konnektivität.

In diesem Szenario werden synthetische Materialien aller Art, von Verbundwerkstoffen bis hin zu Aluminiumlegierungen, Keramiken und speziellen thermoplastischen Compounds, ein immer breiteres Anwendungsspektrum finden. Ein grundlegendes Ziel für Designer ist es, leichte Strukturen zu erhalten.

Obwohl dies dank der Verwendung von Kunststoffmaterialien leicht erreicht werden kann, geht dies zu Lasten wichtiger Merkmale wie Kühlleistung und Festigkeit, die für Metalle typisch sind.

Heute jedoch vereint LATICONTHER MI, eine neue Familie von thermoplastischen LATI-Compounds, die speziell für die Automobilanwendungen der Zukunft entwickelt wurden, mechanische Festigkeit und Wärmeleitfähigkeit.

Das Hauptziel der MI-Typen besteht darin, die thermische Leistungsfähigkeit des Materials so weit wie möglich zu erhöhen, ohne auf die für glasfaserverstärkte Compounds typischen mechanischen Eigenschaften zu verzichten. Diese Herausforderung wird noch komplexer durch die Notwendigkeit, Lösungen zu liefern, die chemisch und thermisch den typischen Einsatzbedingungen der modernen Automobilindustrie gerecht werden.

Die LATICONTHER MI-Compounds basieren auf 35% glasfaserverstärktem PA66, einem weit verbreiteten Produkt, die in technischen Bereichen und Designbereichen sehr geschätzt wird. Die thermoplastische Matrix ist stabilisiert, um chemischen Angriffen durch die Fluide standzuhalten, die typischerweise im Motorraum vorkommen, nämlich Schmiermittel, Kraftstoffe und Kühlmittel.

Eine höhere Wärmeleitfähigkeit wird erreicht, indem die Grundrezeptur mit speziellen Additiven gefüllt wird welche die Wärmeübertragung erleichtern ohne jedoch die mechanische Festigkeit des Materials zu beeinträchtigen. Das Ergebnis ist ein Compound mit einer Zugfestigkeit von weit über 100 MPa und einer mehr als zehnfachen Wärmeleitfähigkeit gegenüber herkömmlichen Lösungen.

Die MI01 Type konzentriert sich auf die mechanische Performance mit einer Zugfestigkeit von fast 150 MPa, verbunden mit einer Wärmeleitfähigkeit von 2 W/mK, im Gegensatz zu den 0,2 bis 0,3 W/mK anderer herkömmlicher, mit 35% Glasfasern verstärkter PA66-Compounds.

Unterdessen bietet die MI02 Type eine Wärmeübertragungskapazität mit einer Wärmeleitfähigkeit von etwa 5 W/mK in Längsrichtung und mehr als 1 W/mK in Querrichtung. Diese Werte sind extrem hoch wenn man die von diesem Compound erreichte Zugfestigkeit (120 MPa) und den Elastizitätsmodul (15 GPa) berücksichtigt.

Die LATICONTHER MI01 und MI02 Compounds erfüllen die Anforderungen der Designer nicht nur im Automobilbereich, sondern auch in anderen Anwendungsbereichen in denen eine schnellere Wärmeableitung durch verstärkte Bauteile sowie eine verbesserte Festigkeit und Zuverlässigkeit der Kühlelemente erforderlich sind. Dies alles gewährleistet gleichzeitig ein geringeres Gewicht, da die Dichte beider Materialien deutlich unter 1,6 g/cm3 liegt.

Weitere Lösungen auf Basis von PP, PBT und PPS befinden sich derzeit in der Entwicklungsphase im LATI-Laboratorium.


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Szenarioplanung – Strategie und Nachhaltigkeit

Szenarioplanung - Strategie und Nachhaltigkeit Das aktuelle wirtschaftliche, politische, soziale und ökologische Szenario sieht vor, dass moderne Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre eigenen Strategien zu planen und die Leistungen und Reaktionszeiten dynamisch zu messen. 

Das aktuelle wirtschaftliche, politische, soziale und ökologische Szenario sieht vor, dass moderne Unternehmen in der Lage sein müssen, ihre eigenen Strategien zu planen und die Leistungen und Reaktionszeiten dynamisch zu messen. 

LATI organisierte kürzlich einen Schulungstag mit Schwerpunkt auf dem Szenarioplanungskonzept unter der Leitung von Dr. Alberto Bubbio, Dozent für Betriebswirtschaftslehre und dem Leiter der Programmier-, Kontroll- und Leistungsmesskurse an der LIUC-Università Cattaneo (Castellanza, Varese, Italien). 

Es stellt sich heraus, dass Szenarioplanung tatsächlich das Mittel ist, mit dem die Fähigkeiten erworben werden können welche benötigt werden, um unbekannte Umgebungen mit sich ständig und schnell ändernden Bedingungen zu durchlaufen, die durch Elemente wie Hyperwettbewerb, Überproduktion, sich kontinuierlich entwickelnde Kunden und ein wachsendes Interesse an umweltverträglichen Produkten gekennzeichnet sind.

In solch komplexen, unbeständigen und unsicheren Umgebungen erfordert das Prognostizieren oder vielmehr das Vorausahnen zukünftiger Szenarien eine äußerst sorgfältige Planung. Die Analyse sollte mit einer Bewertung des aktuellen Szenarios sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens sowie einer sorgfältigen Untersuchung der finanziellen, organisatorischen und produktbezogenen Vermögenswerte Ihrer Konkurrenten und vor allem einer Untersuchung der Megatrends, welche die Entwicklung des sozialen und des wirtschaftlichen Gefüges der Welt beeinflussen, beginnen.

Eine auffallend wichtige Rolle spielt dabei natürlich die veränderte Marktdynamik, die durch das Aufkommen der Web-Communities und kommerziellen Web-Netzwerke, die den Markt fragmentiert haben, auferlegt wurde und darin neue unerforschte Oasen für den Wettbewerb geschaffen hat. 

Aus diesem Grund müssen Unternehmensleistungen jetzt mit einer Balanced Scorecard übersetzt und neu interpretiert werden. Dies ist ein komplexes und leistungsfähiges Unternehmenswerkzeug, das immaterielle Ressourcen messbar macht und greifbare Parameter liefert, die mit den Missionen, Visionen und Strategien des Unternehmens in Einklang gebracht werden können.
Die Quantifizierung des finanziellen Erfolgs wird nun von der Bewertung mittel- und langfristiger Phänomene wie Kundenwahrnehmung, Lerndynamik und Entwicklung begleitet.

Um den von Prof. Bubbio skizzierten strukturierten Ansatz in die Unternehmensstrategie zu integrieren, folgte ein Vortrag von Prof. Dipak Pant, dem Gründer und Koordinator der Abteilung für interdisziplinäre Studien für nachhaltige Wirtschaft an der LIUC-Universität Cattaneo in Castellanza.

Prof. Pant, der als einer der weltweit führenden Experten für nachhaltige Entwicklung gilt, erklärte, dass das Überleben und die Wettbewerbsfähigkeit strukturierter Unternehmen nicht von der sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit der industriellen Abläufe getrennt werden können.

In der Tat ist es notwendig ein großes Augenmerk auf die Notwendigkeit zu legen, unsere Welt und ihre Ressourcen zu respektieren, eine Quelle neuer wirtschaftlicher und emotionaler Treiber zu sein, die wir nutzen können, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.


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Fairfax 3D Design entscheidet sich für leitfähigen Kunststoff von LATI

Fairfax 3D Design entscheidet sich für leitfähigen Kunststoff von LATI Das britische Unternehmen Fairfax 3D Design hat LATIOHM, ein elektrisch leitfähiges Polyamid von LATI S.p.A., als ideales Material für die Herstellung seines innovativen Druckbegrenzungsventils ausgewählt. Das Über- oder Unterdruckventil ist für den Einbau in jedes Abteil eines Tankwagens ausgelegt.

Das britische Unternehmen Fairfax 3D Design hat LATIOHM, ein elektrisch leitfähiges Polyamid von LATI S.p.A., als ideales Material für die Herstellung seines innovativen Druckbegrenzungsventils ausgewählt.

Das Über- oder Unterdruckventil ist für den Einbau in jedes Abteil eines Tankwagens ausgelegt.
Die Tankwagen transportieren flüssige Kohlenwasserstoffe, von Diesel bis Benzin. Diese können bis zu 7 Fächer mit 40.000 Litern enthalten, in der Regel mit einer Mischung aus Benzin und Diesel.

Aufgrund der Beschaffenheit des Produktes müssen alle Vorsprünge in den Abteilen leitfähig sein und müssen daher im gesamten Tankwagen auf dem gleichen Potenzial liegen.
Farifax 3D-Design suchte zur Herstellung der Ventile nach einem kostengünstigen Material, das eine sehr gute Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit und die Möglichkeit bot, ein robustes Teil zu entwerfen, das ein gutes Verhältnis zwischen Gewicht und Leistung aufweist.

LATIOHM 66-07 PD08 G/30 erfüllte alle diese Kriterien und bot einen Oberflächenwiderstand von 1 x 103 Ohm in Kombination mit der Festigkeit eines verstärkten Polyamid 66. Das Compound besteht aus 30% Glasfasern verstärktem PA66 mit dem Zusatz aus Kohlefasern und anderen Additiven, um ein elektrisch leitfähiges Material zu erhalten.

LATIOHM 66-07 PD08 G/30 ist dank seiner gut kontrollierbaren Schwindung auch auf herkömmlichen Maschinen einfach zu verarbeiten und ist ebenfalls eine hervorragende Wahl hinsichtlich des Preis-Leistungs-Verhältnisses.

Weitere Informationen zu Fairfax 3D Design finden Sie unter www.fairfax3d.design


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TCL und LATI erhöhen die Sicherheit von Kraftstoffbehältern vor Betrügereien

TCL und LATI erhöhen die Sicherheit von Kraftstoffbehältern vor Betrügereien, Die Kappe muss jedem Versuch widerstehen, unter Spannung

SpinCap® ist ein intelligentes Verschlusssystem für Kraftstoffbehälter, das sicherstellen soll, dass Bedienungsvorgänge nur von autorisiertem Personal ausgeführt werden können.

Das Projekt wurde in Italien von der TCL Group ins Leben gerufen, einem auf Elektrotechnik spezialisierten Unternehmen, das in vielen Industriesektoren tätig ist. Die Idee stammt aus der Notwendigkeit, Behälter für Kohlenwasserstoffbrennstoffe (z. B. LPG) zu sichern, um zu verhindern, dass jemand sie ohne Berechtigung füllt oder entleert. Der Verschluss wird durch ein elektronisches System im SpinCap® entriegelt, das die Zugangsdaten von Personen erkennt welche mit einer entsprechenden App ausgerüstet sind.

Die Steuerelektronik ist in einem speziellen Stahlgehäuse untergebracht, eingeschlossen in einem Gehäuse aus ausgewähltem thermoplastischen Compound.
Da es sich um ein Sicherheitssystem handelt, sind die Anforderungen an die technischen Merkmale des Geräts besonders hoch.

Zunächst muss der Verschluss jedem Manipulations- und Einbruchsversuch standhalten können. Daher muss er außergewöhnlich robust sein, selbst wenn er erheblichen Belastungen ausgesetzt ist.

Er muss auch in der Lage sein, schwierigen Umgebungsbedingungen wie extremen Temperaturen und längerem Eintauchen, im Falle von Überflutungen, standzuhalten und muss in Umgebungen mit explosionsgefährdeter Atmosphäre (ATEX) immer sicher sein.
Selbstverständlich muss es auch eine gute chemische Beständigkeit gegenüber Kraftstoffen aufweisen und Sonneneinstrahlung und widrigen Witterungsbedingungen sowie unfallartigen Stürzen standhalten können.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass SpinCap® auf lange Lebensdauer ausgelegt ist, muss das Gehäuse auch über die Zeit intakt und zuverlässig bleiben.

Die Zusammenarbeit mit LATI betraf in erster Linie die Auswahl und Entwicklung von verstärkten Materialien, die den verschiedenen mechanischen, thermischen und Umweltanforderungen gerecht werden. Es wurde entschieden, Compounds auf Basis von speziell modifizierten PA66 und PBT-Typen zu verwenden, die mit hohen Anteilen an Glasfasern verstärkt wurden.

Die mechanische Performance wurde zunächst durch FEM-Berechnungen überprüft und auf dieser Grundlage bestätigte LATI, das verschiedene Manipulationsszenarien unter verschiedenen Umgebungsbedingungen simuliert hatte, die Realisierung des TCL-Projekts. Die Langzeitdichtigkeit des mechanischen Verschlusssystems wurde auch durch Simulationen bestätigt, die seine ausgezeichnete Kriechfestigkeit und Streckvermögen der Geometrie und der Materialien bestätigten.

Das gesamte System wurde anschließend in zertifizierten Laboratorien verschiedenen Klima- und Umweltprüfungen unterzogen. Diese bestätigten uneingeschränkt die für das Gerät bestimmte Eigenschaften, auch in Bezug auf die erforderlichen Produktzertifizierungen.

SpinCap®  ist ab sofort für alle verfügbar, die sicherstellen möchten, dass ihre Tankzisternen und -behälter (nicht nur für Kohlenwasserstoffe) absolut sicher sind. Der Zugriff auf diese Behälter wird eingeschränkt, indem die vorhandenen Verschlüsse durch eine neue leichtgewichtige, effektive und intelligente Lösung ersetzt werden.


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Wellrohre ohne PVC

Wellrohre mit einer speziellen Extrusionsformel auf Basis von Polyolefinen, die durch extrem umweltschädliche Additive, LATENE EP1-V2HF, selbstverlöschend hergestellt werden

Seit langer Zeit ist die Entfernung von Halogenen und anderen Gefahrstoffen von Materialien, die für den elektrischen und elektronischen Sektor bestimmt sind, eine industrielle Priorität. Der Hauptgrund liegt vor allem in der Gefährlichkeit dieser Produkte, wenn sie das Lebensende erreichen.

Bei einigen Verbindungen begann dieser Prozess erfolgreich, beispielsweise durch die Einführung von selbstlöschenden Systemen, die frei von Chlor, Brom, rotem Phosphor und Antimon sind. Bei anderen Materialien ist es komplizierter, einen guten Kompromiss zwischen Leistung und Preis im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen mit hoher Umweltbelastung zu erzielen.

Dies ist der Fall von PVC, ein Polymer, dessen Molekülkette große Mengen Chlor enthält, sicher und vielseitig bei Raumtemperatur, aber potentiell gefährlich, wenn erhitzt oder verbrannt, weil chlorierte chemische Spezies freigesetzt werden, die für die menschliche Gesundheit schädlich sind.

Unter den vielen Verwendungen von PVC, eine der gebräuchlichsten ist die Herstellung von Leitungen und Rohren für die Positionierung von elektrischen Kabeln, die aufgrund ihrer Übereinstimmung mit den geltenden Gesetzen viele Prüfungen der Widerstandsfähigkeit gegenüber nicht-trivialer, thermischer und mechanischer Beanspruchung bestehen müssen.

Um bei der Herstellung von Wellrohren PVC erfolgreich zu ersetzen, hat LATI eine spezielle Extrusionsformel basiert auf selbstlöschenden Polyolefinen mit umweltfreundlichen Zusatzstoffen, LATENE EP1-V2HF, entwickelt.

Neben der Abwesenheit von toxischen Substanzen, bietet diese Formel natürlich auch alle nötigen Eigenschaften, damit die Wellelemente den Anforderungen der Industriestandards, z. B. EN61386 für Rohre und Zubehör für Elektroinstallationen, entsprechen.

Die Forschung von LATI hat sich nicht auf das Thema Wellrohre beschränkt, sondern hat auch Verbindungen für die Extrusion von starren Leitungen entwickelt, deren Flammwidrigkeitseigenschaften Selbstverlöschung V0 bei Wandstärken von 1,6 und 3,2 mm, LATENE HD1 H2W-V0, umfassen. Dank der ausgezeichneten mechanischen Beständigkeit bei niedrigen Temperaturen sowie halogen – und phosphorfreien Zusatzstoffen, ist dieses Produkt als PVC-Ersatz auch preislich interessant

Das Angebot von LATI für den Bereich der Zivil- und Industrie-Elektroinstallationen umfasst LATENE EP7-V2HF, eine Verbindung basiert auf selbstverlöschendem PE-PP-Copolymer optimiert für den PVC-Ersatz beim Spritzgießen von Einbaudosen.

Auch in diesem Fall finden Preis und Leistung eine erfolgreiche Kombination für moderne, praktische und sichere Elektroinstallationen.


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Widerstand ohne Kompromisse: Progalvanos Erfahrungen

LATENE AG3H K/10 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein mit Kohlefaser verstärktes hochwärmebeständiges Polypropylen für die Realisierung der auf den Rotoren der Firma Progalvano montierten Trommeln, Weltmarktführer

Die chemische Industrie ist bekanntermaßen ein extremes Testfeld für Polymere die höchste Leistungswerte liefern können.

Von allen chemischen Prozessen müssen die durch die Galvanik entstehenden Prozesse sicherlich auf der Liste der schädlichsten stehen, nicht nur wegen der extrem aggressiven organischen und anorganischen chemischen Substanzen die im Galvanisierbad verwendet werden, sondern auch wegen der starken elektrischen Ströme und der freien Ionen die das Potential haben die verwendeten Materialien anzugreifen.

All diese Probleme sind Progalvano, einem italienischen Unternehmen und Weltmarktführer bei der Herstellung von Galvanisierungstrommeln aller Art, die für Galvanisierungsprozesse und chemische Prozesse verwendet werden, bekannt.

Zur Herstellung der auf Rotor-Systemen montierten Zuhaltungen verwendet Progalvano nur Polyolefine und andere Polymere mit optimaler Beständigkeit gegenüber dem chemischen Angriff.
Die Trommeln sind mit großen Federn befestigt, die normalerweise aus PVDF, verstärkt mit Kohlenstofffasern, bestehen.

Progalvano musste jedoch eine andere Lösung als PVDF für basische Prozesse finden. Aus diesem Grund wandten sie sich an LATI mit einem Projekt voller Herausforderungen.

Die Federn müssen tatsächlich eine beeindruckende mechanische Leistung erbringen, müssen des Weiteren im Betrieb hochfest und bei Temperaturen bis zu 100°C auch elastisch sein. Die elastische Rückstellung muss immer vorhanden sein um Phänomenen wie Kriechen und Relaxieren der Beschichtung entgegenzuwirken. Gleichzeitig jedoch ist die Verwendung hochverstärkter Compounds mit einer entsprechend geeigneten Faserart notwendig.

Das Basispolymer ist ebenfalls wichtig und die thermischen Gegebenheiten erfordern ein hochviskoses PP welches für die Temperaturbeständigkeit optimiert ist.

Für die Herstellung der ersten Prototypen wurde das Material LATENE AG3H K/10 verwendet. Hierbei handelt es sich um ein mit Kohlefaser verstärktes hochwärmebeständiges Polypropylen.

Die Anwendungsversuche zeigen wie die Leistung der neuen Federn den Projektvorgaben perfekt entsprechen, sowie auch unerwartete Vorteile hinsichtlich der Lebensdauer liefern.

Weitere Informationen und Unterstützung erhalten Sie bei unseren Technikern.


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