WERKSTOFFE NSF Std. 61 ACS WRAS W270 KTW
LATAMID 66 H2 G/30 NAT. F:0003 85°C JA
LATAMID 66 H2 G/30 NERO F:3352 85°C
LATIGLOSS 66 H2 G/50 NAT.:0003F2 Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23°C
LATIGLOSS 66 H2 G/50 NERO:3352F2 Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23°C
LATIGLOSS 66 H2 G/50 BLU:7393F2 23°C
LATIGLOSS 57 G/40 NAT.:0138F2 (a) Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23-85°C
LATIGLOSS 57 G/40 NERO:3302F2 (a) Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23-85°C
LATIGLOSS 57 G/50 NAT.:0138F2 (a) Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23-85°C
LATIGLOSS 57 G/50 NERO:3302F2 (a) Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23-85°C
LATIGLOSS 57 G/60 NAT.:0138F2 (a) Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23-85°C
LATIGLOSS 57 G/60 NERO:3302F2 (a) Kalt - und Warmwasser JA 85°C JA 23-85°C
LATENE AG30H G/30 NAT. F:0023 JA JA
LATENE AG7H G/30 NERO F:3352 JA JA
LARTON G/40 NAT.:0169F1 85°C
LATILUB 95-25GR CE/10 NERO W:3339 85°C JA
(a) Die Zulassung betrifft alle LATIGLOSS 57 G/** NAT.:0138F2 und LATIGLOSS 57 G/** BLACK:3302F2 Typen, wobei ** für einen Glasfasergehalt zwischen 40 und 60 Gew.-% steht. Diese Produkte sind auf Anfrage erhältlich.

Bahnzugelassene thermoplastische kunststoffcompond

Die in den USA gegründete NSF International, (National Sanitation Foundation) gehört zu den weltweit führenden Organisationen für die Prüfung und Zertifizierung von Produkten und Werkstoffen für den Lebensmittel- und Trinkwasserkontakt. Das Qualitätssiegel NSF, Synonym für öffentliche Gesundheit, ist auf Grund des hohen Qualitätsstandards der zugelassenen Produkte weltweit anerkannt und trägt dazu bei, das Vertrauen der Verbraucher beim Kauf des Produkts zu stärken.

NSF/ANSI 61 betrifft die Zertifizierung von Systemen und Teilen, die in der Trinkwasserversorgung zum Einsatz kommen. Die Einhaltung dieses Standards bestätigt die Übereinstimmung mit den US-amerikanischen Anforderungen für den Kontakt mit Trinkwasser.

NSF/ANSI 61 definiert die Minimalanforderungen für kontaminierende Substanzen und Verunreinigungen, die indirekt von in der Trinkwasserversorgung eingesetzten Produkten, Komponenten und Werkstoffen in das Wasser abgegeben werden dürfen.

ACS

Ziel des 1999 von den französischen Generaldirektion Gesundheit eingeführten ACS Systems (Attestation de conformité sanitaire) war es, die Industrie dabei zu unterstützen, die Eignung ihrer Produkte für den Einsatz in der Trinkwasserversorgung nachzuweisen. Es ermöglicht die Evaluierung der Eignung eines Produkts für den Kontakt mit Wasser für den menschlichen Verzehr gemäß Erlass von 29. Mai 1997 und nachfolgende Ergänzungen. Der Erlass ist auf Produkte aus Kunststoff sowie auf Bauteile anwendbar, die mindestens eine Kunststoffkomponente enthalten, die im Kontakt mit Trinkwasser steht.

Die Voraussetzung für die ACS Zulassung sind vergleichbar mit den im zukünftigen, in der Vorbereitung befindlichen harmonisierten European Acceptance Scheme EAS , definierten Bedingungen.

Die ACS Zulassung wird von einem von der französischen Generaldirektion Gesundheit autorisierten Labor ausgegeben. Sie ermöglicht die Evaluierung der Eignung eines Werkstoffs oder Objekts, das mit Trinkwasser in Kontakt kommt, mittels gründlicher Prüfung der Formulierung sowie strenger Tests am fertigen Bauteil.

WRAS

In Großbritannien für den Trinkwassertransport eingesetzte Werkstoffe und/oder Bauteile müssen die WRAS-Zulassung besitzen.

Die Voraussetzungen für diese Zulassung basieren auf der britischen Norm BS6920:2000. Dort sind die Regeln und Testverfahren festgelegt, um Werkstoffe auf ihre Auswirkung auf die organoleptischen (z. B. Geschmack, Geruch und Farbe) und chemischen Eigenschaften von Wasser zu prüfen, das für den menschlichen Verzehr gedacht ist.

Zudem werden die Zytotoxizität und das mikrobielle Wachstum bewertet, um jegliche Kontamination zu vermeiden. Die oben genannten Tests werden von Labors durchgeführt, die für Prüfungen gemäß BS6920 unter Verwendung der Verfahren aus ISO17025, z. B. WRc-NSF Ltd., akkreditiert sind. Sie wurden entwickelt, um die Einsatzbedingungen eines Werkstoffs während seiner gesamten Gebrauchsdauer zu simulieren.

KTW

Der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. DVGW hat unter dem Kürzel KTW (Kunststoffe im Kontakt mit Trinkwasser) eine Reihe von Empfehlungen für Kunststoffe herausgegeben, die für den Trinkwassertransport zum Einsatz kommen.

Mit Hilfe eines Netzwerks aus Laboren in Deutschland und Nordeuropa prüft der DVGW zunächst die generelle Eignung der Formulierung, bevor das Produkt anschließend strengen Tests hinsichtlich seiner Eignung für die gedachte Anwendung unterzogen wird.